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Narbenkorrektur

Das Leben macht die Narben, eine Form der Erinnerung, die wir weniger lebendig machen möchten.

Ob nach Operationen, Schwangerschaften oder auch bei unerwünschten Tätowierungen:
Narben können durch verschiedene Methoden verbessert werden.

Auf einen Blick: Narbenkorrektur

OP-Zeit:

0,5-1 Stunde

Narkose:

Dämmerschlaf/Lokalanästhesie

Aufenthalt:

ambulant

Fadenzug:

nicht notwendig

Nachbehandlung:

Narbenpflege

Gesellschaftsfähig:

je nach Methode

Arbeitsfähig:

je nach Methode

Sportfähig:

je nach Methode

Ergebnis:

dauerhaft

Kosten: ab 250−600 €, je nach Korrektur

Alle Angaben beruhen auf Erfahrungswerten und können im Einzelfall abweichen. Alle Kosten inklusive Mehrwertsteuer.

Häufige Fragen

Welche Narben können verbessert werden?

„Kosmetisch akzeptable“ Narben sind durch eine Gleichheit mit dem umliegenden Gewebe sowie eine weiche Textur gekennzeichnet. Eine Narbe stellt sich meist insgesamt deutlich besser dar, wenn sie in den durch die Hautfalten vorgegebenen Linien liegt − diese Hautfalten werden durch die unterliegende Muskulatur gebildet. Bestehen diese Kriterien nicht, kann dennoch mit verschiedenen Methoden oftmals eine Verbesserung erreicht werden. Hierfür muss die Narbe im Einzelfall betrachtet werden.

Wie werden Narben verbessert?

Typische Techniken, um Narben zu verändern, sind das „Shaving“, die spindelförmige Entfernung, die serielle partielle Exzision oder, um die Narbe in eine andere Form zu bringen, die Z-Plastik und die B-Plastik sowie die Broken-Line-Narbenkorrektur.

Um eingezogene oder atrophe Narben zu verändern, wird eine Subcision oder eine Punch-Excision oder eine Punch-Elevation oder ein Punch-Grafting durchgeführt. Eine Unterfütterung kann mit Füllstoffen, Fett oder transplantierten Hautteilen durchgeführt werden. Weitere Methoden sind Dermabrasion, Dermasanding oder eine Lasertherapie.

Wann sollten Narben nach Operationen korrigiert werden?

Die Bildung einer Narbe ist ein normaler Vorgang nach einer Gewebeverletzung. Im Rahmen der Narbenheilung kann es allerdings zu Narbenproblemen wie verdickter Narbenbildung oder Keloidbildung und dadurch auftretende permanente Texturirregularitäten kommen. Diese Entwicklung sollte, wenn möglich, zunächst abgewartet werden.

Eine normale Narbe braucht ungefähr ein Jahr, um abzuheilen und erreicht danach ca. 80 % der normalen Hautstärke − man erkennt dies an der nachlassenden Rötung des Gewebes. Eine Narbenverbesserung sollte erst danach erfolgen.

Wodurch entstehen Narbenprobleme?

Typischerweise werden Narben unschön, wenn sie schlecht versorgt wurden, von einem Trauma herrühren, schlecht geheilt oder Probleme aufgetreten sind.

Insbesondere im Gesicht spielt das „Konzept der kosmetischen Einheiten“ eine bedeutende Rolle: Es besagt, dass typische Bereiche zueinander gehören. Wenn sich Narben über die Grenzen der ästhetischen Einheiten hinwegziehen sind sie auffälliger als wenn sie auf den Grenzen selbst liegen. Narben wirken meist auch unschön, wenn sie nicht zu den typischen Gesichtsmerkmalen passen. Eine lange, durchgezogene Narbe ist optisch störender als eine gezackte.

Entstehen Narben durch eine Verletzung, sind sie regelmäßig eingezogen, da sie häufig nicht entsprechend gut versorgt wurden. Weiterhin können Verbrennungsnarben oder Verunreinigungen in den Wunden zu einer schlechten Narbenbildung führen. Sollten Probleme bei der Narbenheilung auftreten, wie eine Entzündung, extremer Druck oder Zug auf die Narbe oder eine Wundheilungsstörung, kommt es ebenfalls zu schlechter Narbenbildung. Auch bestimmte Erkrankungen, wie z. B. Akne, führen zu schlechter Narbenbildung. So besteht z. B. bei hypertrophen Narben und Keloiden eine genetische Veranlagung.

An bestimmten Körperstellen treten diese Arten von Narbenproblemen vermehrt auf. Kommt es unter einer Naht unter Spannung, weiten sich die Narben häufig. Eine Akne führt z. B. zu Narben, die sehr tief sein können und „wie mit einem Eispickel herausgeschlagen“ aussehen. Ziehen Narben über Gelenke hinweg, können sie zu Narbenzügen neigen.

Was kann man nach einer Operation für die Narben tun?

Die Narbenbildung erfolgt mit dem Wundverschluss und endet mit dem Abblassen der Narbe nach etwa neun bis zwölf Monaten. In dieser Zeit macht die Narbe eine Umwandlung durch − dementsprechend ist es wichtig, sich nicht nur direkt in der Zeit nach der Operation um die neue Narbe zu kümmern.

In der gesamten Zeit der Narbenbildung sollte die Narbe immer feucht gehalten werden. Dafür gilt es spezielle Narbencremes, Fettcremes, Kokosnussbutter oder ähnliches zu verwenden: Es geht darum, ein weiches, feuchtes Narbenmilieu zu erhalten.

Meine Narbe heilt schlecht, was kann ich tun?

Leider heilen Narben nicht bei jedem Menschen gleich gut ab − die Narbenbildung ist genetisch bedingt und damit individuell verschieden. Bei schlechter Narbenbildung sollten Behandlungen zur Narbenoptimierung besonders intensiv durchgeführt werden, um ein bestmögliches Ergebnis zur erzielen.

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