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Bruststraffung

Wenn doch zu viel Brusthaut vorhanden ist, und die Form Sie nicht mehr überzeugt, raten wir zu einer Bruststraffung.

Es geht dann leider nicht mehr ohne Narben, aber diese verblassen normalerweise mit der Zeit − genauso wie die Erinnerung an die alte Form.

Auf einen Blick: Bruststraffung

OP-Zeit:

2-3 Stunden

Narkose:

Vollnarkose

Aufenthalt:

1 Übernachtung

Fadenzug:

nicht notwendig

Nachbehandlung:

4 Wochen Kompressions-BH

Duschen:

nach 1 Tag

Gesellschaftsfähig:

nach 3-5 Tagen

Arbeitsfähig:

nach 1-2 Wochen

Sportfähig:

nach 4-6 Wochen

Ergebnis:

dauerhaft nach 1 Jahr

Kosten:
Periareoläre-Straffung: ab 3.500 €
Vertikale-Straffung: ab 4.000 €
Ankerschnitt-Straffung: ab 5.000 €

Alle Angaben beruhen auf Erfahrungswerten und können im Einzelfall abweichen. Alle Kosten inklusive Mehrwertsteuer.

Häufige Fragen

Welche Techniken gibt es bei der Bruststraffung?

Es gibt verschiedene chirurgische Techniken zur Bruststraffung. Sie sind nach Buchstaben benannt, die sich nach ihrer Form richten:

  • O-Technik (periareoläre Straffung): Die Narbe um die Brustwarze hat die Form eines „O“ und ist wenig sichtbar.
  • I-Technik (vertikale Straffung): Muss mehr Haut entfernt werden, erfolgt zusätzlich zum O-Schnitt ein vertikaler Schnitt. Mit dieser Technik werden sehr viele Straffungen durchgeführt.
  • T-Technik (Ankerschnitt): Muss sehr viel Haut entfernt werden, wird die klassische T-Technik benutzt. Dabei wird Haut über einen zusätzlichen Schnitt in der Unterbrustfalte entfernt.

Die Technik an sich kann nicht frei gewählt werden, sondern richtet sich nach der zu entfernenden Hautmenge und der Grundform der Brust.

Werden die Brustwarzen verkleinert?

Die Warzenhöfe sind aufgrund der nachlassenden Hautspannung ebenfalls oft verbreitert und können auf Wunsch verkleinert werden. Die gewünschte Größe kann dabei im Vorfeld selbst gewählt werden.

Gibt es Risiken bei der Operation?

Wie bei jedem Eingriff sind auch bei einer Bruststraffung in Vollnarkose Komplikationen möglich. Wir beraten Sie vorab ausführlich zu möglichen Risikofaktoren.

Welche Narben entstehen bei der Bruststraffung?

Aufgrund der notwendigen Entfernung der überschüssigen Haut sind Narben nach einer Bruststraffung leider unumgänglich. Je mehr Haut entfernt werden muss, desto ausgeprägter sind die Narben. Grundsätzlich versuchen wir die Narbenbildung möglichst gering zu halten.

Die Narben sind am Anfang sichtbar. In den folgenden neun bis zwölf Monaten werden sie deutlich blasser.

Wann kann die Brust gestrafft werden?

Eine Bruststraffung kann nach Erreichen der Volljährigkeit in nahezu jedem Alter durchgeführt werden, in dem der Wunsch nach einer schöneren Brustform entsteht. Aufgrund der insgesamt geringen körperlichen Belastung ist sie erfahrungsgemäß auch im höheren Lebensalter gut vertretbar.

Wieviel Zeit vergeht bis zum sichtbaren Endergebnis?

Das Endergebnis ist erst nach drei bis sechs Monaten zu sehen, wobei sich Veränderungen auch noch nach bis zu einem Jahr zeigen können. Nach diesem Zeitraum bleibt das Ergebnis in aller Regel konstant.

Was ist der Unterschied zwischen einer Brustverkleinerung und einer Bruststraffung?

Bei der Brustverkleinerung wird Drüsengewebe aus der Brust entfernt, um das Gewicht zu vermindern.

Bei der reinen Straffung wird nur überschüssige Haut entfernt und das Gewebe verlagert.

Wird die Brust bei der Bruststraffung kleiner?

Da wir bei einer Straffung kein Gewebe entfernen, wird die Brust objektiv nicht kleiner − sie verliert erfahrungsgemäß nur ein paar Gramm Haut. Optisch wirkt sie meist etwas kleiner, da der Bereich, den die Brust auf dem Brustkorb bedeckt, verringert ist.

Ist Stillen nach einer Bruststraffung möglich?

Bei der Bruststraffung wird nur die überschüssige Haut entfernt, die Milchgänge werden dabei nicht von der Brustwarze getrennt.
Wir beraten Sie gern zu Techniken, die das Risiko einer Stillschwäche erfahrungsgemäß verringern.

Bleibt das Gefühl der Brustwarzen gestört?

Direkt nach der Operation kommt es gelegentlich zu einer Einschränkung des Gefühls in den Brustwarzen. Erfahrungsgemäß kehrt das Gefühl in den folgenden Wochen mit Rückgang der Schwellung zurück. In seltenen Fällen kann eine Gefühlseinschränkung bestehen bleiben.

Ist eine Straffung auch in Kombination mit einer Brustvergrößerung möglich?

Vor jedem Eingriff muss entschieden werden, ob eine alleinige Straffung der Brust ausreicht, oder ob zusätzlich eine Vergrößerung empfehlenswert ist.

Die gestraffte Brust wirkt oft etwas kleiner als vorher, obwohl kein Brustdrüsengewebe entfernt wurde. Besteht die Annahme, dass die Brust nach der Straffung zu klein wirken könnte, beraten wir Sie gern zu einer Vergrößerung mit Implantaten oder Eigenfett.

Warum hängt meine Brust?

Das Absacken („Hängen“) der Brust ist eine natürliche Folge des Alterungsprozesses, der durch Gewebeverminderung, Gewichtsschwankungen, hormonelle Veränderungen (z. B. Schwangerschaften) und Rauchen begünstigt wird. Das Gewebe des unteren Brustpoles senkt sich der Schwerkraft folgend ab – die Haut allein kann diesen Prozess nicht aufhalten.

Stillen an sich führt nicht zu einer Veränderung der Brustform, diese wird durch die hormonellen Bedingungen in der Schwangerschaft hervorgerufen. Das Bindegewebe verliert an Festigkeit, um sich der zunehmenden Brustgröße anzupassen. Nach der Schwangerschaft bleibt auf diese Weise häufig ein Hautüberschuss zurück. In einigen Fällen ist auch das Gewicht des Brustdrüsenkörpers so schwer, dass dieser das Hautgewebe ausdünnt und damit zum Hängen bringt.

Was bedeutet Autoaugmentationsmastopexy?

Autoaugmentationmastopexy bedeutet bei einer Bruststraffung das Auffüllen des oberen Brustpols mit körpereigenem Gewebe, um eine stabilere Brustform zu erreichen.

Wofür wird ein Mesh in der Bruststraffung benutzt?

Ein Mesh wird in manchen Fällen zur Stabilisierung der neuen Brustform benutzt.

Was ist ein Mesh?

Ein Mesh ist eine Gitterstruktur aus abbaubarem Material. Es ist das gleiche Material, aus dem einige unserer OP-Fäden hergestellt sind. Ähnliches Mesh-Material wird seit Jahrzehnten in der Hernienchirurgie benutzt.

Wann führt man eine Bruststraffung mit Brustimplantat durch?

Wenn neben der Formveränderung auch eine Vergrößerung der Brust gewünscht ist, kann man die Bruststraffung mit einer Brustaugmentation mittels Implantat kombinieren.

Wird auch Eigenfett mit einer Straffung zusammen benutzt?

Eigenfett wird mit einer Bruststraffung zusammen benutzt, um mehr Fülle im oberen Brustpol zu erzeugen. Das Eigenfett wird hierbei im Rahmen einer Fettabsaugung gewonnen.

Was bedeutet Augmentationsmastopexie?

Augmentationsmastopexie bedeutet die Kombination einer Bruststraffung mit Vergrößerung durch ein Implantat.

Wo liegen die Narben bei der Augmentationsmastopexie?

Bei dieser Operation unterscheidet man die periareoläre sowie die zirkumvertikale Augmentationsmastopexie. Bei der periareolären Augmentationsmastopexie liegt die Narbe der Straffung um die Brustwarze herum. Bei der zirkumvertikalen Straffung entsteht eine I-Form mit einer zusätzlichen vertikalen Narbe von der Brustwarze zur Unterbrustfalte. Ggf. wird eine kurze Narbe in der Unterbrustfalte hinzugefügt. Welche Operationstechnik angewendet wird, hat mit dem Hautmantel zu tun. Je mehr Haut entfernt werden muss, desto mehr Narben sind notwendig.

Wann wird die periareoläre Bruststraffung angewendet?

Die Bruststraffung rein um die Brustwarze herum wird angewendet, wenn die Brustwarze keine große Strecke angehoben werden muss und der Hautmantel nicht allzu sehr gestrafft werden muss. Je besser der Hautmantel ausgefüllt ist, z. B. bei zusätzlicher Implantation eines Implantates, desto geringer werden die Narben.

Wann wird welche Narbe bei der Mastopexy benutzt?

Dies hat damit zu tun, wie groß der Hautüberschuss ist sowie wie die Position der Brustwarze im Verhältnis zur Unterbrustfalte liegt. Als generelle Regel kann man sagen, dass je mehr Hautüberschuss vorhanden ist und je länger die Strecke ist, die die Brustwarze nach oben verschoben werden muss, desto mehr Narben sind notwendig.

Ist eine reine Bruststraffung nur durch ein Brustimplantat möglich?

In manchen Fällen einer beginnenden hängenden Brust ist eine Bruststraffung durch ein Brustimplantat machbar. Hier wird in der Regel ein anatomisches Implantat mit einer hohen Projektion benutzt. Hierdurch wird aufgrund eines Liftingeffektes die Brustwarze leicht angehoben. Dieser Liftingeffekt hat allerdings seine Grenzen.

Kann ein Straffungseffekt allein durch das Einbringen eines sehr großen Brustimplantates erreicht werden?

Dies ist in der Regel nicht möglich, da der Hautmantel durch ein sehr großes Implantat zwar ausgefüllt werden kann, aber die Position der Brustwarze hierdurch nicht immer verändert wird. Die Folge ist eine sehr große, unnatürlich wirkende Brust mit einem Brustwarzenkomplex, welcher im Verhältnis zur Brustfülle zu tief sitzt.

Wird die Bruststraffung mit Implantat einzeitig oder zweizeitig durchgeführt?

In der Regel wird die Operation einzeitig durchgeführt, wobei auch ein zweizeitiges Vorgehen, gerade bei ausgeprägteren hängenden Brüsten, denkbar ist. Die meisten Patientinnen möchten allerdings auf eine weitere Operation gerne verzichten.

Ist man sich unsicher, ob eine zusätzliche Vergrößerung zur Bruststraffung erfolgen sollte, ist es möglich, erst eine Straffung durchzuführen und nach dem Brust-Settling nach ca. sechs bis zwölf Monaten dann eine Brustvergrößerung noch zusätzlich hinzuzufügen.

Was ist eine Wagenrad-Naht?

Eine Wagenrad-Naht ist eine Naht, welche bei der periareolären Bruststraffung durchgeführt wird. Sie besteht aus einem bleibenden Faden, welcher rundherum um die Brustwarze gelegt wird, um die Größe des Brustwarzenhofes zu stabilisieren.

Was bedeutet Plus-/Minus-Konzept bei der Bruststraffung mit Implantat?

Bei der Augmentationsmastopexie wird in der Regel das hängende Gewebe im unteren Bereich der Brust entfernt. Hierdurch verliert die Brust eine gewisse Art von Volumen, welches durch das Implantat ersetzt wird. Dies hat den Vorteil, dass das hängende Brustdrüsengewebe nicht erneut durchhängen kann und durch stabileres Implantatgewebe ersetzt wird.

Wird Eigenfett bei der Mastopexy benutzt, wann ist das Ergebnis stabil?

Benutzt man zusätzlich zu einer Bruststraffung Eigenfett, ist am Anfang eine Überkorrektur notwendig und gewollt. Diese nimmt im Verlauf ab, da der Körper Eigenfett zu einem gewissen Prozentsatz abbaut. Nach ca. drei bis sechs Monaten ist das Ergebnis dann stabil.

Ist Rauchen für Eigenfett problematisch?

Rauchen vermindert die Durchblutung. Dies ist besonders relevant bei der Transplantation von Eigenfett, da das transplantierte Fettgewebe Anschluss an die Körperdurchblutung erlangen muss. Wenn geraucht wird, vermindert sich die Durchblutung und es ist ein schlechteres Anwachsen zu erwarten.

Verändert sich die Qualität meines Gewebes bei der Bruststraffung?

Dieses ist leider nicht möglich, da nur mit dem vorhandenen Gewebe gearbeitet werden kann. Ist das Bindegewebe weich, wird es hinterher ebenfalls weich bleiben. Ist das Gewebe straff, kann mit einem strafferen Ergebnis gerechnet werden. Ggf. muss auf ein Implantat zurückgegriffen werden, wenn eine stabilere Haptik gewünscht ist.

Haben Sie Fragen zu einem unserer brustchirurgischen Eingriffe?
Bitte sprechen Sie uns an, wir sind sehr gern für Sie da!

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